Südlich vom Basaltschild des Vogelsberg schiebt sich die Sandsteinplatte des Spessert gen Norden. Auf dieser Platte befindet sich der Büdinger Wald. In den Lücken wurde Basalt abgebaut, so auch beim mittlerweile verfüllten größten Basaltsteinbruch der alten Bundesländer in Breitenborn. In der Hochebene am Brachttal entstanden Lehmsande, die ebenfalls abgebaut wurden. Dazu kommt, dass Frankfurt um die 200 Tiefenbrunnen am Südhang des Vogelsberg gesetzt hat um den Trinkwasserbedarf des Stadtmolochs zu decken. Das ging so weit, dass manche Bäche trocken fielen und die Feuerwehr das Trinkwasser aus der örtlichen Leitung in die Bäche leiten mußte, um den Fisch- und Krebsbestand zu retten. Ich erinnere mich noch an den Protestsatz „Frankfurt säuft den Vogelsberg leer“. Heute sitzen die Protestler mit dem Wasserverband an einem Tisch.
Zum Glück für Angler gibt es noch Tonteiche, die nicht bis zum Grund abgebaut wurden und somit das Oberflächenwasser halten können.
Dazu zählen insbesondere der

Großer Weiher bei Wittgenborn
Er ist 19 ha groß und das Quellgebiet der Gründau.
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Barsch, Hecht, Karpfen, Wels bis 2 m, Schleie, Stör, Zander, Aal, Weißfisch
Uferangeln von den Stegen und vom Damm möglich.

Erlwiesenweiher in Wittgenborn
7,25 ha groß und rundherum leicht zugänglich.
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Barsch, gut Zander, Forelle, Karpfen, Schleie, Weißfisch.

Dazu noch Laichweiher als „Vorsperre“ am Großen Weiher und der Dorfweiher in Wittgenborn.
Gastangeln ist an allen vorerwähnten Gewässern nur in Begleitung eines Vereinsmitgliedes vom Frankfurter AC Westend Wächtersbach möglich.

Ansonsten bietet der AC Westend regelmäßige Forellenangeln für Gäste am Erlwiesenweiher an. Tageskarte 15 € mit 10 Forellen als Fanglimit.
Nächste Termine: 3.11. 2013 und 17.11. 2013 ab 7 Uhr. Anmeldung und Info über
Fred Joffroy, Nagelsgäßchen 3, 63607 Wächtersbach-Waldensberg, 06053/3615
Waldemar Mähler, 0175 2464273, oder Autohaus Mandel in Wittgenborn.


Teufelsgraben Weiher
Oder auch Wittgenborner Weiheranlage bzw. Erdekaute genannt.
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Die beiden jeweils 0,3 ha großen Teiche ([Links und Bilder für registrierte Mitglieder sichtbar.. ], Raubfischweiher) wurden seit den frühen 70er Jahren in mühseliger Handarbeit zu dem heutigen Erscheinungsbild erschaffen. Die Tiefe beträgt bis zu 7 m.
Barsch, Karpfen, Regenbogenforelle, Schleie, Hecht, Aal, Zander, Stör, Wels, Weißfisch.
Am Inselweiher ist eine Rute erlaubt, am Raubfischweiher zwei Ruten.
Tageskarte zu 12 € bei
Adolf Löffler, der oft vor Ort ist, oder über
Jürgen Weiler, 06053/601011