Angelpark-Schauen
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  1. #1
    Waller-Knaller Avatar von Rumpelrudi
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    Angeln im Meerfelder Maar WIL 54

    Kratersee in der Eifel bei Manderscheid
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    Die Entstehung von Maaren wird auf Wasserdampf-Explosionen zurückgeführt, die beim Kontakt von aufsteigendem Magma mit Grundwasser statt finden (phreatische Explosionen). Die Vulkane der Eifel rauchen und fauchen nicht mehr. Wo heute weite Höhenzüge, dichte Wälder und idyllische Seen die Landschaft bestimmen, tobte zuletzt vor 13.000 Jahren die Feuerhölle. Im Vulkanfeld der Westeifel sind 68 Maare bekannt, von denen nur noch acht mit Wasser gefüllt sind. Einer von den Kraterseen ist das Meerfelder Maar.
    Es hat mit 1,5 km Durchmesser den größten Maarkessel der Westeifel und ist ca. 29000 Jahre alt. Trichtertiefe um die 200m. Früher war die Wasserfläche noch größer, aber zwischen 1877 und 1880 wurde der Wasserspiegel gesenkt um zusätzliche landwirtschaftliche Nutzfläche zu gewinnen. In der Kraterebene liegt auch das malerische Dorf Meerfeld. Das gesamte Maar ist heute Naturschutzgebiet.

    Das 24,8 ha große Meerfelder Maar bietet für Angler einen reichen und ausgefallenen Fischbesatz. Es ist bis zu 18 m tief und mit schöner Ufervegetation umkränzt.


    Hecht, Zander, Schleie, Karpfen (bis 30 Pfd.), Rotauge, Rotfeder, Barsch, Aal, Brasse u. a.
    Eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang kann mit 3 Ruten geangelt werden. Es gibt keine Schonzeiten.
    1-Tagesschein 8 €, 2-Tage 12 €, 3-Tage 16 €, 4-Tage 20 €, Woche 30 €, 2-Wochen 40 €, 3-Wochen 55 €, Monat 70 €
    Ab 7 Personen gibt es Gruppentarife.
    Für Gastangler steht ein Vereinsboot bereit, Preis pro Tag 10 €.

    Kartenausgabestellen:
    Eugen Weiler, Meerbachstr. 9, 54531 Meerfeld, 06572/2144
    Landhotel Maarblick, Meerbachstr. 52, 54531 Meerfeld, 06572/4494
    Hotel zur Post, Meerbachstr. 24, 54531 Meerfeld, 06572/92770
    Angelshop Schüller, Im Mühlengrund 8, 54534 Großlittgen, 06575/8872
    Gasthaus Brunnenstübchen, Brunnenstr. 15, 54531 Meerfeld, 06572/92717

    Campingplatz: [Links und Bilder für registrierte Mitglieder sichtbar.. ]

    Geändert von Rumpelrudi (06.01.2014 um 02:55 Uhr)
    Angeln ist die einzige Philosophie, bei der jemand, der Glück hat, satt werden kann.

  2. #2

    Super!

    Vielen Dank für die Informationen. Wenn alles klappt, dann werde ich im April dort ein paar Tage am Wasser verbringen.


  3. #3
    Waller-Knaller Avatar von Rumpelrudi
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    Dann hoffen wir für Dich mit, dass es klappt. Der Talkessel liegt auch ziemlich windgeschütz, was bei den kühlen Ostwinden im Frühjahr sehr zu Gute kommt.
    Angeln ist die einzige Philosophie, bei der jemand, der Glück hat, satt werden kann.

  4. #4
    Danke sehr Sag mal, weist du auch, ob man dort Feedern darf? Hatte gelesen das man in einigen Maaren nicht Feedern und/oder anfüttern darf, wegen dem Zu - und Ablauf. Wenn es verboten ist, dann muss ich mir einen anderen "Schlachtplan" überlegen. Allzeit Petri Heil

  5. #5
    Waller-Knaller Avatar von Rumpelrudi
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    Hier mal die Info aus der Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Meerfelder Maar“.
    (3)1. In dem Bereich der Zone II wird die Ausübung der Fischerei insoweit eingeschränkt, als das An- und Zufüttern sowie die Seedüngung verboten sind; ausgenommen hiervon ist das Anfüttern mit lebenden Insektenlarven und Würmern (maximal 1 kg pro Person und Tag).

    Zone 1: Betreten verboten
    Keine Zone ausserhalb der Kennzeichnung = normales Anfüttern erlaubt, wie auch das Entenfüttern.

    Damit sind Falschinfos wohl ausgeräumt. Natürlich ist das Verklappen von Schweinetrog-Inhalten verboten. Insbesondere an sauberen Seen ist Weniger oft mehr. Gegen den normalen Futterkorb mit viel Maden zur Auflockerung ist nichts zu sagen. Im Frühjahr ist es besser, gegen den Wind zu angeln, weil dann das warme Oberflächenwasser als Unterströmung vor deinen Füssen absinkt. Weite Würfe sind dann völlig unsinnig.
    Bei den Seen teste ich mit der Posenangel zuerst die Strömungsrichtung der Wasserumwälzung. Da die Fische gegen den Strom schwimmen, ist es oft besser, die Köder nicht zu fächern, sondern in eine Reihe winklig zum Ufer zu legen. Das spart nicht nur Futter, sondern ist sogar erfolgreicher.
    Geändert von Rumpelrudi (06.01.2014 um 18:00 Uhr)
    Angeln ist die einzige Philosophie, bei der jemand, der Glück hat, satt werden kann.

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