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    • Sitzen zwei Angler am See . . .

      Die Fusion der beiden großen deutschen Anglerverbände ist am Wochenende gescheitert. Wieder einmal.

      POTSDAM - Die große Stunde sollte Sonnabend schlagen. Im Berliner Ramada Hotel wollten der als Ost-Verband geltende Deutsche Anglerverband (DAV) und der „westdeutsche“ Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) endlich fusionieren.

      Weiter auf: maerkischeallgemeine
      Kommentare 9 Kommentare
      1. Avatar von snoekbars
        snoekbars -
        Danke für die interessanten Informationen.
        Der Beitrag enthält eine sehr saure Ankündigung. (Tete)
        Mein Puls ist jetzt für Tage auf ü200.

        Gruß snoekbars
      1. Avatar von DiFo
        DiFo -
        Zitat Zitat von snoekbars Beitrag anzeigen
        Danke für die interessanten Informationen.
        Der Beitrag enthält eine sehr saure Ankündigung. (Tete)
        Mein Puls ist jetzt für Tage auf ü200.

        Gruß snoekbars
        Wen interressiert schon was ein paar Funktionäre irgendwelcher Anglerverbände machen???
      1. Avatar von Rumpelrudi
        Rumpelrudi -
        Den Sündenbock nach Niedersachsen zu schieben ist ein mieser Zug.

        Am Vortag der Mitgliederversammlung wurde im VDSF-Verbandsausschuß eine "Probeabstimmung" gemacht. Es fand sich dabei nur eine geringe Mehrheit von 59 % für eine Fusion. Die folgende offizielle Abstimmung der Mitgliederversammlung ist dagegen mit 73 % fast eine Sensation geworden.

        Im Verbandsausschuß sitzen bekanntlich überwiegend die bezahlten Funktionäre. Ich glaube kaum, dass die ihre Aufwandsentschädigung reduzieren würden um einen dann gemeinsamen Schuldenberg abzubauen.
        Ein gutes Zeichen gab der DAV mit der vorzeitigen Abreise. Das sparte Kosten, denn ich war schon einmal im besagten Ramada-Hotel nahe des Alexanderplatzes. Die Hoteltiefgarage kostet für jede Nacht extra.
      1. Avatar von snoekbars
        snoekbars -
        Wollen und brauchen wir diese Fusion, JA oder NEIN ?
        Noch bin kein Freund dieser Sache. Ich weiß nicht genau was da auf uns zukommt.

        Gruß snoekbars
      1. Avatar von Rumpelrudi
        Rumpelrudi -
        Deine Betonung liegt mit Sicherheit bei diese.
        Der Vorteil der Fusionsverhandlungen war der, dass sich ein Großteil der gemeinen Angler bewusst wurde, welcher Sumpf jahrelang mitfinanziert wurde und auch noch wird.
        Der Wunsch der Angler ist eine Fusion, aber auch ein Wiederbeginn an der Stelle, wo einst die Weichen falsch gestellt wurden. Dem VDSF eine Selbstverwaltung zuzugestehen war ein Fehler der Vergangenheit. Die Verantwortlichen haben bewiesen, dass sie mit dieser Machtfülle nicht umgehen können. Dieses Eingeständnis fehlt der Führungsetage völlig, weil sich gewisse persönliche Geltungssüchtige leise still und heimlich eine sinnbildliche Burg gebaut haben und dieser Burg mittels einer neuen Satzung einen tiefen Burggraben hinzufügen wollen, zum Schutz vor den Mitgliedern.
        Ihnen geht es nicht um eine Fusion, sondern nur um eine neue Satzung mit weiteren Honorarzugeständnissen zum Eigennutz.
        Das Leistungsprinzip für Vorstände soll völlig ausgehebelt werden, wie es in der freien Wirtschaft heute schon gang und gäbe ist.
        Die Zielvereinbarungen und die Zielerreichungen liegen in der Verantwortung der Landesverbände. Tatsächlich benötigen wir keinen Dachverband, der lediglich die Vereinbarungen der Landesverbände zusätzlich verwaltet. Dazu reicht auch eine flexible IG und ein gemeinsames Netzwerk. Fischereipolitik entscheidet sich an der Basis, wenn keine Gräben zu denen hergerichtet werden, die die Meinung und Erwartungen der Basis wiedergeben und umsetzen wollen.
        Nein, wir brauchen keine Fusion der Dachorganisationen sondern eine Auflösung der Dachorganisationen mit gleichzeitiger Implementierung gemeinsamer IGs der Landesverbände, die durchaus je nach Schwerpunkt von jährlich bestätigten Arbeitsgruppensprechern zielgerichtet vertreten wird.
      1. Avatar von snoekbars
        snoekbars -
        Hallo Rumpelrudi,

        gilt diese Einschätzung/Forderung nur für den VDSF der Alten Länder,
        den VDSF und DAV der Alten Länder oder
        für den VDSF in den Alten und Neuen Ländern oder
        den VDSF und DAV in allen Ländern ?

        Wer hat diese Herren so lange gewähren lassen ?

        Dem DAV möchte ich weiterhin angehören. Ich möchte aber auch keines dieser Ämter bekleiden. Nur Neider und Besserwisser um mich? Nein Danke!

        Gruß snoekbars
      1. Avatar von Rumpelrudi
        Rumpelrudi -
        Das gilt für beide Verbände, denn der DAV hat nach der Wende die vorangegangene Satzung des VDSF weitestgehend kopiert und sie sogar zum persönlichen Eigennutz von Einzelnen verschärft. Die Satzungsänderung des VDSF von 1995 ließ noch nicht ahnen, dass eine Erweiterung statt finden könnte. Gemäß VDSF-Satzungsänderung im Jahre 1995 können nur noch Landesverbände Mitglied im VDSF werden. Folglich ist die so oft als Feindbild dargestellte "feindliche Übernahme" eines länderübergreifenden Dachverbands und deren selbsternannte halbprivate Splittergruppen laut Satzung niemals möglich gewesen. Solche Gerüchte wurden bewusst von Menschen mit privaten Bereicherungsabsichten gestreut.
        Diese Satzungsänderung erlaubte jedoch ein heute verheerend wirkendes Prinzip, nämlich, dass der VDSF und auch DAV eigene Landesverbände parallel zu den bestehenden Landesverbänden gründete.
        Auch "hier im Westen" sind viele Alt-Landesverbände und Vereine nicht direkt im Bundes-VDSF organisiert, sondern lediglich über den VDSFeigenen-Landesverband. Die Landesverbände behielten dadurch ihre Eigenständigkeit und waren nicht Weisungsgebunden.
        Im Gegensatz dazu steht der DAV, welcher unmittelbar die Geschicke der DAV-Landesverbände delegiert und dirigiert. Grob gesagt ist der DAV-Dachverband eine riesiger Genossenschaftsverein, dessen Vermögen aus Kapitalforderungen an die Vereine gebildet wird. Jeder Besatz bildet für die Vereine einen größeren Schuldenberg gegenüber dem DAV und somit den finanziellen Zwang zur Mitgliedschaft. Wem am Ende das angesammelt Buchgeld gehört, weiß niemand und es ist wahrscheinlich verzockt oder gewaschen worden. Beratungs- und Verwaltungsgesellschaft GmbH nennt sich solche Geldvernichtungsanlage.
        Von diesem System träumte der VDSF, und der DAV wollte dieses Schneeballsystem beibehalten. Die Einigkeit des DAV für eine Fusion bei Satzungsanpassung des VDSF im Sinne einer (personal)kostenintensiven Beratungs- und Verwaltungsgesellschaft ist somit erklärt.
        Beide Verbände, egal ob DAV oder VDSF, wollen über den DAFV zum bürokratischen Selbstläufer mutieren, welcher nur Geld verschwinden lässt und laut neuer Satzung praktisch keinen Nutzen hat.

        Nun haben die Rechnungsprüfer das Schneeballsystem des DAV zur persönlichen Bereicherung aufgedeckt und Anfänge für dieses System sind auch beim VDSF zu erkennen, was auf eine gute Zusammenarbeit der Präsidenten beider Verbände in der Vergangenheit hindeuten könnte.
      1. Avatar von snoekbars
        snoekbars -
        Da liegt noch ein gewaltiges Stück Arbeit vor uns. Nach der Fusion sehe ich keine Möglichkeit noch einzugreifen.
        Diese Fusion muß unbedingt verhindert werden. Nur so kann man den Laden von unten nach oben aufrollen und Stück für Stück aufräumen.

        Gruß snoekbars
      1. Avatar von Rumpelrudi
        Rumpelrudi -
        So sehe ich das auch.
        Fusion ja, aber nur mit aufgeräumten und für jeden Angler überschaubaren Regeln.

        Es gibt hunderte Beispiele, wo Aufräumungsbedarf vorhanden ist. Jeder Dachverband hat über winklige und windige Strukturen eine Lawine von Beeinflussungsmöglichkeiten für sich selbst aufgebaut, zum Schaden der allgemeinen Anglerschaft. Das dies alles nicht von Heute auf Morgen abzuschaffen ist, ist klar. Leider auch klar, dass die Verantwortlichen der Lawine sich mit Klauen und Zähnen gegen die Wegnahme der Pfründe mit schönen und beschwichtigenden Worten wehren werden. Worte kosten ja nichts und oft nur ein müdes Lächeln.

        Für den DAV würde das heißen, dass er sich von allen privaten Sponsorenvereine trennen muß. Sponsoring an Vereine ist gut, aber keine Sponsorenabschöpfung an den Vereinen vorbei zum Verband. Teil-Ortsgruppen und Ex-Betriebsgruppen sollten sich zu starken Regionalvereinen zusammenschließen, denn nur dann ist es möglich örtliche Sponsoren für die direkte Vereinstätigkeit zu gewinnen.

        Auch der VDSF sollte sich von den Privateskapaden der Vorstände, oder bei Uneinsichtigkeit auch von diesen, fristlos trennen können. Es wird dem Angler unverständlich sein, wenn z.B. der VDSF-LAV-Meck-Pom eine Verbandszeitschrift ausgibt, aber gleichzeitig ("als Strohmann") heimlich als Investor des Hamburger Jahr-Verlags auftritt um nicht vorhandene Seiten des Blinker aufzukaufen; nur mit dem Ziel an (Autoren)Angelweltreisen der Verlagsspitze für Verbandsausschußmitglieder des VDSF auf Kosten der Mitgliedsbeiträge zu schmarotzen.
        Keine Mitgliederversammlung hat das in dem Ausmaß jemals befürwortet und soll laut neuer Satzung im Nachhinein legitimiert werden.